Sexuell übertragbare Erkrankungen

Sexuell übertragbare Erkrankungen (STI) sind Infektionen, die überwiegend durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Sie können Menschen jeden Alters betreffen und verlaufen häufig zunächst ohne erkennbare Symptome. Eine frühzeitige Information, regelmäßige Tests und geeignete Schutzmaßnahmen spielen daher eine wichtige Rolle für die sexuelle Gesundheit.

Kurz gefasst:

  • Übertragung: Sexuell übertragbare Erkrankungen können vor allem durch ungeschützten vaginalen, analen oder oralen Sex übertragen werden.
  • Verlauf: Viele Infektionen verursachen zunächst keine oder nur unspezifische Beschwerden und bleiben daher oft unbemerkt.
  • Bedeutung: Unbehandelt können einige sexuell übertragbare Erkrankungen langfristige gesundheitliche Folgen haben.
  • Einordnung: Eine frühzeitige Testung ermöglicht in vielen Fällen eine wirksame Behandlung oder gute Kontrolle.
  • Prävention: Kondome, Impfungen (z. B. gegen Hummane Pappilomviren (HPV)) und regelmäßige Vorsorge senken das Risiko deutlich.

Was gibt es noch zu wissen? 

Sexuell übertragbare Erkrankungen (STI) sind Infektionen, die überwiegend durch vaginalen, analen oder oralen Sex übertragen werden. Viele STI verursachen anfangs keine Beschwerden und bleiben deshalb oft unentdeckt.

weiterführende Informationen finden Sie hier: 

Robert Koch Institut - Grundlagen und Einordnung von sexuell übertragbaren Erkrankungen

Liebesleben: Was sind STI ?                         

Häufigste sexuell übertragbare Erkrankungen (kurz): 

  • Chlamydien: Häufige bakterielle Infektion, oft ohne Symptome
  • Gonorrhö (Tripper): Bakterielle Schleimhautinfektion
  • Syphilis: Bakterielle Infektion mit mehreren Stadien
  • HPV: Virusinfektion, kann Genitalwarzen oder Krebs verursachen
  • HIV: Virus schwächt das Immunsystem
  • Herpes genitalis: Wiederkehrende Bläschen im Genitalbereich
  • Hepatitis B: Virus der Leber, Impfung möglich
  • Hepatitis C: Virus der Leber, meist symptomlos, gut behandelbar

weitere Informationen finden Sie hier: 

Deutsche Aidshilfe e.V - Geschlechtskrankheiten 

Deutsche STI-Gesellschaft                                            

Robert Koch Institut - Sexuell übertragbare Erkrankungen               

Die wichtigsten Anzeichen auf einen Blick

  • ungewöhnlicher Ausfluss / Zwischenblutungen
  • Juckreiz, Ausschlag und/oder Hautrötungen
  • Schmerzen und Brennen beim Pinkeln 
  • Hautveränderungen und nässende Hautstellen 
  • Schmerzen beim Sex
  • Grippeähnliche Anzeichen
  • Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall 

Tipp: Lesen Sie die wichtigsten Anzeichen und assoziierten Erkranken sowie Hilfestellungen hier nach. 

STI-Beratungsstelle Rottweil - Gesundheitsamt

Wir bieten anonyme und kostenlose Beratungen sowie Tests zu HIV und weiteren sexuell übertragbaren Infektionen an. Tests auf HIV und/ oder Lues sind grundsätzlich kostenfrei. Weitere Laboruntersuchungen sind gegebenenfalls kostenpflichtig (4 - 12 €).


Sprechzeiten sind: 

Unsere offene Sprechstunde (ohne vorherige Terminvereinbarung) findet jeden Donnerstag von 14.00-17.30 Uhr statt.

Gerne beraten wir Sie auch zu anderen Zeiten. Hierzu bitten wir Sie, telefonisch einen Termin unter 0741-174450 Stichwort "anonyme Beratung" mit uns zu vereinbaren.

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die vor einer Ansteckung schützen können. 

  1. Kondome/Femidome schützen vor dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) und reduzieren das Ansteckungsrisiko mit anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen
  2. Gegen einige sexuell übertragbaren Erkrankungen kann man sich impfen lassen (z.b. Humane Papillomviren (HPV))
  3. STI-Tests können helfen, Ansteckungen frühzeitig festzustellen und zu behandeln. So können weitere Übertragungen verhindert werden 

Weitere Informationen zu Schutz und Beratung finden Sie auf hier

Tipp: Nutzen Sie außerdem das Angebot der Beratungstelle des Gesundheitsamtes Rottweil für sexuell übertragbare Erkrankungen (STI)  (kostenfrei & anonym).