Verdauungserkrankungen
Verdauungserkrankungen betreffen Magen, Darm und andere Organe des Verdauungstrakts. Sie können akut, chronisch oder wiederkehrend auftreten und Menschen jeden Alters betreffen. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen oder Sodbrennen.
Einige Verdauungserkrankungen entstehen durch Infektionen, andere durch Funktionsstörungen, Entzündungen oder chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Viele Beschwerden verlaufen zunächst unauffällig, weshalb eine frühe Information und ärztliche Abklärung wichtig sind.
Eine gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung, Vorsorgeuntersuchungen und Hygienemaßnahmen können das Risiko für bestimmte Erkrankungen deutlich senken.
Kurz gefasst:
- Definition: Verdauungserkrankungen betreffen Magen, Darm und andere Verdauungsorgane. Sie können akut, wiederkehrend oder chronisch auftreten.
- Häufige Beschwerden: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen.
- Ursachen: Infektionen, Entzündungen, Funktionsstörungen oder chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.
- Bedeutung: Viele Erkrankungen verlaufen zunächst unauffällig. Eine frühzeitige Abklärung kann Komplikationen verhindern.
- Prävention: Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Vorsorgeuntersuchungen und Hygienemaßnahmen können das Risiko senken.
Was gibt es noch zu wissen?
Verdauungserkrankungen umfassen Krankheiten und Funktionsstörungen von Magen, Darm, Leber, Gallenwegen und Bauchspeicheldrüse. Sie können infektiös, entzündlich, funktionell oder chronisch bedingt sein.
z.B.
- Erkrankungen des Magens
- Erkrankungen des Darms
- Erkrankungen der Speiseröhre
Hinweis: Weitere Informationen zu Erkrankungen des Magens, des Darms und Speiseröhre finden Sie hier.
Zu den häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm Traktes zählen Enzündungen und Infektionen sowie Krebserkrankungen.
Erkrankungen des Magens
Erste Anzeichen: Druckgefühl im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen, Druckschmerzen im Magenbereich, Apetitlosigkeit.
Erkrankungen des Darms
Erste Anzeichen: Stuhlunregelmäßigkeiten wie Durchfall oder Verstopfung, Schmerzen/Krämpfe im gesamten Bauchbereich, Blähungen oder Blut im Stuhl.
Erkrankungen der Speiseröhre
Erste Anzeichen: Schluckbeschwerden, Erbrechen, Sodbrennen, Husten, Schmerzen hinter dem Brustbein
Hinweis: Weitere Informationen finden Sie unter anderem beim Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten
Hinweis: Bei anhaltenden oder starken Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Erste Anlaufstellen sind Hausärztinnen und Hausärzte sowie Fachärztinnen und Fachärzte für Gastroenterologie. Nutzen Sie auch die Arzt- und Facharztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW).
- Internisten-im-Netz (o. J.): Vorsorge bei Erkrankungen des Magens und des Darms. Internisten-im-Netz. Verfügbar unter: https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/magen-darm/vorsorge.html (Zugriff am 30.12.2025).
- Internisten-im-Netz (o. J.): Magen & Darm – Das Verdauungssystem. Internisten-im-Netz. Verfügbar unter: https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/magen-darm.html (Zugriff am 30.12.2025).
- Zeitschrift für SportmedizinTaylan, Y. & Hutterer, C. (2024): Bewegung mindert, Sitzen erhöht das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen. Zeitschrift für Sportmedizin – Offizielles Organ der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V. Verfügbar unter: https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/bewegung-mindert-sitzen-erhoeht-das-risiko-fuer-magen-darm-erkrankungen/ (Zugriff am 30.12.2025).
- Krebsinformationsdienst (o. J.): Darmkrebs-Früherkennung – Darmspiegelung und Stuhltest. Krebsinformationsdienst. Verfügbar unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/darmkrebs/frueherkennung (Zugriff am 30.12.2025).